Kategorie: Medien

  • Wie das Schreiben der Masterarbeit gelingt

    Wie das Schreiben der Masterarbeit gelingt

    Viele Studierende tun sich schwer damit ihre Abschlussarbeit fertigzustellen. In der Wochenendausgabe des Standards gebe ich einige Tipps wie Sie sich selbst überlisten können, um endlich Ihre Abschluss- oder Doktorarbeit fertigzustellen. Anwendbar sind die Tipps aber auf nahezu alle Aufgaben, die Sie möglicherweise vor sich herschieben. Den lesenswerten Artikel von Frau Ostermann finden Sie hier.

    Die Grundidee der Erweiterung des klassischen Nudgings liegt darin, sein/ihr eigne(r) Entscheidungsaarchitekt(in) zu sein. Die Hintergründe dazu erläutere ich in diesem #TEDxTalk: https://www.ted.com/talks/johannes_siebert_nudge_yourself_to_make_better_decisions

    Wer sich noch mehr für die Thematik interessiert findet in diesem kostenlosen MOOC Smart Entscheiden (https://imoox.at/course/smartentscheiden) genug spannendes Material für die fussballlose, verregnete VorweihnachtszeitJ

  • TOP Bewertung für MCI MOOC „Smart Entscheiden

    TOP Bewertung für MCI MOOC „Smart Entscheiden

    „Smarte Entscheidungen machen richtig glücklich“: MCI MOOC bestbewerteter Kurs auf iMooX

    Smarte Entscheidungen machen richtig glücklich! Und wie man diese aktiv trifft, haben bereits 650 zufriedene Teilnehmende in unserem MCI MOOC „Smart Entscheiden“ von Prof. Johannes Siebert in den ersten neun Monaten erlernen können. Der MOOC ist sogar der bestbewertete Kurs auf der iMooX-Plattform mit über 100 Kursen bei einer Bewertung von 4.98 von 5.00 möglichen Sternen.

    Das Kernstück des kostenlosen MOOC sind 8 interaktive Videos mit einer Länge von insgesamt gut 2,5 Stunden. Darüber hinaus werden weiterführende Lehrmaterialien, Reflektionsaufgaben und Quizzes für eine vertieften Lernerfolg bereitgestellt. Darüber hinaus arbeiten die Teilnehmenden an ihrem eigenen fortlaufenden Beispiel.

    Prof. Siebert erklärt, warum viele Menschen schlechte Entscheidungen treffen und wie man das vermeiden kann. Dafür stellt er einige einfache, aber effektive Methoden vor, die auf neuesten Entwicklungen der Verhaltensökonomik und Entscheidungswissenschaften basieren. Die Teilnehmenden sollen lernen, reflektiert und bewusst Entscheidungen zu treffen. Dafür versetzt Prof. Siebert die Teilnehmenden in die Lage, ihre eigenen sogennanten Entscheidungsarchitekt/innen zu werden. Eine Kurzzusammenfassung des Grundkonzepts bietet der TEDxTalk „Nudge yourself to make better decisions“ von Prof. Siebert.

    Die dargestellten Methoden eignen sich grundsätzlich für fast alle Entscheidungen. Da Karriereentscheidungen nicht nur für viele Studierenden hochrelevant sind, erläutert Prof. Siebert die Methoden konsequent an Karrierreentscheidungen. Dabei steht insbesondere die Wahl der Jobs nach Abschluss der Ausbildung im Vordergrund.

    Die Vorteile eines MOOC zeigen sich insbesondere im selbstgesteuerten Lernen. Die Lernenden können ihren Lernprozess selbständig planen, gestalten und bewerten. Eine Schlüsselkompetenz, die für ein lebenslanges, erfolgreiches Lernen unabdingbar ist. Auch im Unterricht lässt sich die Selbstlernkompetenz durch Lehrende aktiv fördern, indem sie beispielsweise mit authentischen und realitätsnahen Problemstellungen oder Projekten arbeiten. Anstatt die dafür benötigten theoretischen und praktischen Grundlagen direkt zu vermitteln, lassen sie die Studierenden diese selbständig erarbeiten. Das motiviert zudem, sich neuen und komplexen Herausforderungen zu stellen.

    Und was sagen die Studierenden zu dieser Form des Lernens? Was gefällt ihnen daran besonders gut? Hier ein paar Stimmen aus unserem MCI MOOC.

    Die Erklärungen in den Videos waren sehr verständlich und man konnte das erlernte Wissen danach sofort anwenden. Die örtliche und zeitliche Flexibilität von Online-Kursen ist der größte Vorteil eines solchen Kurses.“

    Inhaltlich gut aufgebaut, gute Mischung aus Lernen und Anwenden, verständlich formuliert und nachvollziehbar.“

    Die klaren, kurzweiligen Denkanstöße und die Aufgaben zur Reflexion dazu, anhand von eigenen Zielsetzungen.“

    „Die super Aufarbeitung durch die Pausen/Unterbrechungen bei den Videos sowie die eingepflegten Fragen – cool gemacht!“

    Wenn Sie Interesse haben, können Sie sich hier für den kostenlosen MOOC einschreiben. 

    Warum sollten Sie sich mit Ihrer Fähigkeit, gute Entscheidungen zu treffen auseinandersetzen? Wer gute Entscheidungen trifft, ist in der Folge zufriedener mit seinem oder ihrem Leben. Darüber hinaus konnte ein Forschungsteam um Prof. Siebert empirisch nachweisen, dass gutes, proaktives Entscheiden durch Entscheidungstrainings wie Vorlesungen oder einem MOOC gesteigert werden können. Weitere Informationen dazu finden Sie hier. Zusammengenommen deuten die Forschungsarbeiten darauf hin, dass Studierende in Lehrveranstaltungen von Prof. Siebert in mehreren Studiengängen an der Unternehmerischen Hochschule® nicht nur lernen proaktiver zu entscheiden, sondern in der Folge zufriedener mit ihrem Leben sind.

    Wir laden herzlich alle Interessierten ein, dieses faszinierende Thema zur proaktiven Entscheidungsfindung in unseren attraktiven Studienangeboten (BA Wirtschaft & Management for Professionals, BA Business & Management und MA International Business & Management) als Impulsgeber Ihrer persönlichen, akademischen Entwicklung und zur Beschleunigung Ihrer beruflichen Karriere zu nützen.

    „TOP Bewertung für MCI MOOC „Smart Entscheiden“, News des Forschungsschwerpunks Innovation, Entrepreneurship & Marketing am MCI | Die Unternehmerische Hochschule®, 3. Oktober 2022 (Link)

  • Wie werde ich mir darüber klar, ob ich Kinder will?

    Wie werde ich mir darüber klar, ob ich Kinder will?

    Das Ideal einer großen Familie mit Kindern gibt es immer noch. Aber viele Menschen sind heute unsicher, ob sie das wirklich wollen. Sie sind vielleicht in ihren 20ern oder 30ern, ihre Freundinnen und Freunde bekommen gerade Nachwuchs, und sie malen sich aus, wie das wohl ist. Sie beobachten strahlende, aber gestresste Eltern. Und sie selbst haben sich noch nicht zu einer Entscheidung durchgerungen – denn eigentlich sind sie ganz zufrieden damit, wie ihr Leben gerade ist. Gleichzeitig ist da die Angst, etwas zu verpassen. Wie findet man heraus, was richtig ist?

    Über diese Frage haben hat Lisa Breit mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Disziplinen gesprochen: Johannes Siebert ist Entscheidungsforscher, Melanie Hausler ist Psychologin und Glücksforscherin, und Johannes Frass ist Lebensberater und angehender Psychotherapeut in Wien. Sie erklären, wie man die Entscheidung treffen kann und ob Kinder wirklich glücklicher machen.

    Den Artikel im Standard finden Sie hier: https://www.derstandard.at/story/2000137561015/wie-werde-ich-mir-klar-ob-ich-kinder-will

  • Reduktion des Einflusses von Fake News

    Reduktion des Einflusses von Fake News

    Im Rahmen des Projekts PerFake wird die methodische Reduktion des Einflusses von Fake News erforscht

    Fake News wurden durch die US-Präsidentschaftswahlen 2016 und die Volksabstimmung zum Brexit zu einem globalen Phänomen, insbesondere dadurch, dass immer mehr Menschen soziale Medien unreflektiert als Quelle für Nachrichten heranziehen. Die Verbreitung von Fake News im Internet und deren Folgen werden im Europäischen Parlament intensiv diskutiert. Dennoch gibt es bislang keine Übereinkunft, wie der Einfluss von Fake News vermindert werden soll.

    „Die Problematik von Fake News ist, dass, selbst wenn diese einwandfrei als solche identifiziert werden, immer noch „etwas hängen bleibt“, also die Meinung nachhaltig beeinflusst bleibt“ erklärt Prof. Johannes Siebert, der am MCI | Die Unternehmerische Hochschule® forscht und unterrichtet. Dieses Phänomen nennt sich „Belief Perseverance Bias“ und erklärt den großen Einfluss von Fake News auf die Meinungsbildung und das Entscheidungsverhalten vieler Menschen. „Es gibt zahlreiche Redaktionen und gemeinnützige Organisationen, die Fake News identifizieren und die Bürgerinnen und Bürger über diese aufklären. Diese sehr aufwendige Arbeit trägt dazu bei, den Einfluss von Fake News zu reduzieren. Diese Faktenchecks können jedoch nur ein erster Schritt sein“ ergänzt Dr. Jana Siebert von der Palacky-Universität Olomouc in Tschechien.

    Die beiden Forschenden haben sich in dem von der Europäischen Union und dem tschechischen Ministerium für Bildung, Jugend und Sport finanzierten Projekt „PerFake“ mit der methodischen Reduktion des Belief Perseverance Bias im Kontext von Fake News beschäftigt. Das Ziel des Projekts war es dazu beizutragen, den negativen Einfluss von Fake News zu reduzieren. Prof. Johannes Siebert und Dr. Jana Siebert haben zwei Methoden zur Reduktion dieses Biases entwickelt und in zwei Experimenten mit zahlreichen Teilnehmer/innen getestet und optimiert. Die Experimente bestanden im Kern aus drei Schritten. Die Teilnehmer/innen (1) wurden mit Fake News konfrontiert, (2) darüber informiert, dass es sich um Fake News handelte, und (3) mit Methoden zur Reduktion des Biases konfrontiert. In jedem Schritt wurde die Meinung der Teilnehmer/innen gemessen, um den Bias festzustellen und die Effektivität der Methoden zur Reduktion dieses Biases zu analysieren.

    Beide getesteten Debiasing-Methoden zeigten vielversprechende Ergebnisse, in dem sie den Belief Perseverance Bias der Teilnehmer/innen reduziert haben. Die Debiasing-Methode „Counter Speech“ setzt darauf, die Fake News durch klare Gegenargumente zu wiederlegen. Die Debiasing-Methode „Awareness Training“ informiert allgemein die Teilnehmenden über die Existenz und Wirkungsweise des Belief Perseverance Biases. Ein solches Awareness Training könnte dazu beitragen, die Resilienz der Gesellschaft gegenüber Fake News zu erhöhen. Prof. Johannes Siebert erläutert, wie dies in der Praxis funktionieren kann: „Angenommen Sie haben eine Information erhalten, beispielsweise Sie haben eine Rede eines Politikers gehört oder auf Social Media einen Post gelesen. Ein Faktencheck zeigt, dass es sich um eine Falschinformation handelt. Wenn Sie sich der Existenz des Belief Perseverance Biases bewusst sind, sollten Sie erkennen, dass Ihre ursprüngliche Meinung durch die Fake News noch immer negativ beeinflusst sein könnte, und diesen Bias anschließend korrigieren.“ Dr. Jana Siebert ergänzt: „Es wäre daher wünschenswert, die Öffentlichkeit über den Belief Perseverance Bias und seine Funktionsweise aufzuklären. Zum Beispiel könnten Fact-Checking-Organisationen ihre Faktenchecks mit einem Hinweis auf den Belief Perseverance Bias ergänzen. Ein solcher Hinweis könnte die Wirksamkeit des Fakt-Checkings und die Widerstandsfähigkeit der Gesellschaft gegenüber Fake News deutlich erhöhen.“

    Quelle: „Reduktion des Einflusses von Fake News“, News des Forschungsschwerpunks Innovation, Entrepreneurship & Marketing am MCI | Die Unternehmerische Hochschule®, 24. Februar 2022 (Link)

  • Faktenchecks können nur ein erster Schritt sein

    Faktenchecks können nur ein erster Schritt sein

    Fake News: Ein globales Phänomen mit negativem Einfluss auf Meinungen. Dagegen setzen sich Professor Johannes Siebert vom MCI und Dr. Jana Siebert von der Palacky University Olomouc mit ihrem Projekt „PerFake“ ein.

    “Falschinformationen waren schon immer ein Teil unserer Gesellschaft”, sagt Johannes Siebert. Durch die Volksabstimmung zum Brexit und die US-Präsidentschaftswahlen 2016 wurde Fake News – “Falschinformation, die bewusst gestreut wird, um Meinungen zu manipulieren”, so der Professor – zu einem globalen Phänomen. Allgegenwärtig. Die Verbreitung von falschen Fakten sei in den letzten Jahren durch digitale soziale Netzwerke begünstigt worden. Insbesondere dadurch, dass immer mehr Menschen, die in ihrer Facebook-Bubble leben, sie unreflektiert als Quelle für Nachrichten heranziehen. 

    Das vollständige Interview finden Sie hier: https://www.unipress.at/wissenschaft/faktenchecks-koennen-nur-ein-erster-schritt-sein/

  • Das Glück der klugen Entscheidung

    Das Glück der klugen Entscheidung

    Die wenigsten Menschen haben gelernt, wie man gute Entscheidungen trifft. Dabei macht die Fähigkeit, ganz bewusst optimale Entscheidungen zu finden, zufriedener im Leben. Im Standard erläutere ich, wie Menschen trainieren können, bessere Entscheidungen zu treffen, und in der Folge zufriedener mit ihrem Leben zu sein.

    Selbstbestimmt zu sein heißt, ständig eigene Entscheidungen zu treffen. Bekanntlich sind das aber nicht immer die richtigen. Nachher ist man meistens schlauer, aber dann auch häufig frustrierter, weil nicht das eingetreten ist, was eigentlich geplant war. Diesen Zusammenhang hat Johannes Siebert vom Management Center Innsbruck (MCI) mit seinem Team in mehreren empirischen Studien belegt: „Wir haben in einem Strukturgleichungsmodell gezeigt, dass, wer höhere proaktive kognitive Fähigkeiten für Entscheidungen hat, in der Folge zufriedener mit seinem Leben ist“, berichtet Siebert. Solche für kluge Entscheidungen im Privatleben oder in der Arbeitswelt notwendigen Fähigkeiten lassen sich durch entsprechende Schulungen verbessern….

    Den vollständigen Artikel von Johannes Lau finden Sie hier.

    Referenzen

    Siebert, Johannes U., Becker, Maxi; Oeser, Nadine. “Making the right career choice: A new educational tool to train decision-making proactivity in high school students” (Decision Sciences Journal for Innovative Education), https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/dsji.12280

    Siebert, Johannes U.; Kunz, Reinhard, Rolf, Philipp. “Effects of decision training on individuals’ decision-making proactivity”, European Journal of Operational Research, 294 (1) 2021, 264-282 https://doi.org/10.1016/j.ejor.2021.01.010

    Siebert, Johannes U.; Kunz, Reinhard, Rolf, Philipp. “Effects of Proactive Decision Making on Life Satisfaction”, European Journal of Operational Research, 280(1) 2020, 1171-1187,  doi.org/10.1016/j.ejor.2019.08.0111

    Siebert, Johannes U.; Kunz, Reinhard. “Developing and Validating the Multidimensional Proactive Decision-Making Scale”. Special Issue „Behavioral Operations Research“ in European Journal of Operational Research, 249(3) 2016, 864-877.dx.doi.org/10.1016/j.ejor.2015.06.066

  • Wie man die besseren Lebensentscheidungen fällt

    Wie man die besseren Lebensentscheidungen fällt

    Kann man lernen, Entscheidungen so zu treffen, dass sie Entwicklungen im Privaten oder in Unternehmen langfristig positiv beeinflussen? Nur wenn die Charaktereigenschaften stimmen, sagt die Forschung.

    „Ein Großteil der Unternehmen trifft extrem schlechte Entscheidungen, weil sie nicht in der Lage sind, ihre Ziele zu identifizieren“, erklärt Johannes Siebert vom Management Center Innsbruck (MCI). Nur wenn Ziele und Werte des Unternehmens definiert würden, können sie auch systematisch verfolgt werden. Geschieht dies nicht, regiert das Festhalten am Status quo, anstatt Veränderungen proaktiv einzuleiten. Sich richtig zu entscheiden, ist laut Siebert, auch die Grundlage für unternehmerischen Erfolg….

    Artikel Der Presse erläutere ich, wie Menschen Entscheidungen treffen und in der Folge zufriedener mit ihrem Leben sein können. Folgen Sie einfach diesem Link.

    Quellen

    Siebert, Johannes U.; Kunz, Reinhard, Rolf, Philipp. “Effects of decision training on individuals’ decision-making proactivity”, European Journal of Operational Research, 294 (1) 2021, 264-282 https://doi.org/10.1016/j.ejor.2021.01.010

    Siebert, Johannes U.; Kunz, Reinhard, Rolf, Philipp. “Effects of Proactive Decision Making on Life Satisfaction”, European Journal of Operational Research, 280(1) 2020, 1171-1187,  doi.org/10.1016/j.ejor.2019.08.0111

    Siebert, Johannes U.; Kunz, Reinhard. “Developing and Validating the Multidimensional Proactive Decision-Making Scale”. Special Issue „Behavioral Operations Research“ in European Journal of Operational Research, 249(3) 2016, 864-877.dx.doi.org/10.1016/j.ejor.2015.06.066

  • Value focused decision making – How to be successful by thoughtful decision making?

    Value focused decision making – How to be successful by thoughtful decision making?

    Selecting a university, choosing a dissertation topic, pursuing friendships, arranging an internship, finding a place to study abroad, getting a well-paid summer job, and accepting an employment offer. There are numerous decision tasks in a student´s life to be made, which have a significant impact on their personal future. But how to do it properly? Is there a proper way of decision making (with the effect of enhancing the quality of life), or is there a power of thinking without thinking and no need to put much effort into it?

    This marks the beginning of a scientific workshop on decision-making, led by PD Dr. Johannes Siebert (University of Bayreuth) in collaboration with Professor Dr. Ralph L. Keeney (Duke University, USA).

    PD Dr. Johannes Siebert ist „Akademischer Oberrat“ at the Chair of BWL 5, Produktionswirtschaft & Industriebetriebslehre. After graduating with a thesis on multiattribute utility theory, he applied a more qualitative technique. He got in contact with the ideas of Value Focused Thinking and learned from its founder, Prof. Dr. Ralph Keeney. The theory is based on the assumption that actively using a system of values is the key to more and better alternatives for acting, which have the power to lead to more satisfaction than the reactive way of choosing only when forced and only between the obvious choices A or B.

    In cooperation with Prof. Dr. Ralph Keeney, Dr. Siebert successfully verified this hypothesis empirically through a series of experiments, some of which were conducted at the University of Bayreuth. This work led to a publication in a world-class journal. Dr. Siebert did his doctoral dissertation on “Behavioural Operations Research and Decision Analysis” and is now applying for a full professorship.

    Prof. Keeney is an engineer but famous as a research Professor Emeritus of Decision Sciences at the Fuqua School of Business at Duke University. He received his PhD in Operations Research at the world-famous MIT in 1969. His research interests lie in the fields of decision-making and risk analysis, with a particular emphasis on problems that involve multiple objectives. Professor Keeney is the author of several books and highly ranked articles. A current interest concerns distilling the body of knowledge in the decision sciences to provide practical and usable advice that helps people make better decisions.

    You can find the full blog here: https://doi.org/10.58079/v23b